Herrnhuter Losung

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Gemeindeleben

Und was gibt's zum Nachtisch? - Abschlussgottesdienst des Gemeindeunterrichts am 24.06.

Für viele Personen ist der Nachtisch der schönste Teil eines Essens. Die Aussicht auf Eiscreme, Pudding und ähnliche Schleckereien lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und oft kann man vom Nachtisch gar nicht genug bekommen. Dasselbe gilt auch für Menschen. Es gibt solche, von denen man auch nicht genug bekommen kann, die absolut ansteckend für die Leute in ihrer Umgebung sind. Und dass die vier Teenies, die in diesem Gottesdienst ihren Abschluss aus dem Gemeindeunterricht feierten, solche Menschen werden, das wünschte ihnen Albert Esau.p2620861_teaser

Zum Anfang des Gottesdienstes stellten die Teenies Inhalte ihres zweijährigen Unterrichtes vor. Ganz zum Ende hatten sie sich mit den so genannten kleinen Propheten des Alten Testaments befasst. Man nennt sie deshalb kleine Propheten, weil diese Bücher nur sehr wenige Kapitel haben. Allerdings handelte es sich dabei immer um Personen, die mutig waren, im Auftrag Gottes Botschaften zu verkünden und sich für Frieden und Fairness einsetzen wollten.

In seiner Predigt ging Jugendpastor Albert Esau dann auf dieses Phänomen ein und bezeichnete Menschen, die es jenen Personen im Alten Testament gleichtun, als kleine Propheten. Solche Menschen übernehmen Verantwortung, lassen sich nicht von anderen vorschreiben, was „in“ ist, was „cool“ ist, was schön ist. Solche Menschen sind mutig genug, sich gegen die Mehrheit zu stellen, nicht mitzumachen, wenn jemand unfair behandelt wird. Solche Menschen sind Vorbilder. Und nicht zuletzt wissen sie, dass da „noch was kommt“, dass eben nicht alles in diesem Leben stattfindet, sondern dass Gottes neue Welt erscheinen wird am Ende der Zeit. Deshalb wollen sie anderen Menschen ebenfalls Lust auf mehr machen.

Symbolisch hatten sie deshalb die kleinen Löffel (im Volksmund "kleine Propheten") auf den gesamten Stühlen im Gottesdienst verteilt, als eine Art von Gedächtnisstütze, halt „dass da eben noch was kommt“. Albert Esau wünschte den vier Teenies, dass sie auch solche Menschen werden, die anderen Lust auf mehr machen, die vor Augen haben, dass diese Welt Gott gehört und dass wir aus seiner Kraft leben und Erfüllung finden.Zum Ende des Gottesdienstes bekamen die vier noch ein Geschenk, und Albert Esau und Angela Siebel sprachen ein Segensgebet.Und zu guter Letzt kamen die kleinen Löffel, die auf jedem Stuhl lagen, noch zum Einsatz, denn die vier Teenies verteilten an alle Gottesdienstbesucher Fruchtzwerge.