Herrnhuter Losung

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Gemeindeleben

Eröffnungsgottesdienst zur Hoffnungswoche vom 17. – 21.08.2016

In früheren Jahren war das Thema Religion mehr oder weniger Privatsache. Inzwischen ist das etwas anders. Christen sind aufgefordert, sich einzumischen und aktiv zu werden in der Gesellschaft.eroeffnungsgottesdienst zur hoffnungswoche vom 17 21082016 1 20160814 1970089735

Dass dies nicht eine neue „Mode“ ist, zeigt sich daran, dass es schon im Alten Testament Passagen gibt, in denen Gott Menschen beauftragt, aktiv zu werden. Ganz besonders schön und intensiv ist der prophetische Text aus dem Buch Jesaja, Kapitel 42. Hier spricht Gott davon, einen Boten zu schicken, der allen Völkern das Recht verkünden soll. Dieser Bote hat allerdings eine wunderbare Art zu handeln. Denn es heißt: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Vers 3). Daran können wir uns auch heute noch orientieren. Es geht also um Fairness, Hingabe und den Mut, mit anzupacken. Oftmals fällt solches Engagement noch nicht einmal auf, wenn Menschen ehrenamtlich arbeiten. Aber es ist unendlich wertvoll. In den Medien wird immer wieder darauf hingewiesen, dass ohne den Einsatz von ehrenamtlich arbeitenden Menschen vieles in unserer Gesellschaft gar nicht machbar wäre oder zusammenbrechen würde.

Im Zuge dieses Gedankens entstand die Aktion der Hoffnungswoche in Wermelskirchen, die es jetzt schon seit einigen Jahren gibt. Jedes Jahr Mitte August werden besondere Aktionen durchgezogen, zumeist für Kinder und Jugendliche, aber auch ganz praktische. Pastor Albert Esau bat im Rahmen des Gottesdienstes Mitarbeiter dieser Aktion nach vorn, damit sie etwas über die Projekte erzählen konnten.

Beatrix Fischer, Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Tente, berichtete von verschiedenen Spielaktionen für Kinder. Ursprünglich hatten solche zentral auf dem Schwanenplatz stattgefunden, jetzt will man mit dem Spielmobil auf die Spielplätze in den einzelnen Stadtteilen gehen. Robert, der „Herr des Spielmobils“, nannte einzelne Stationen, z.B. am Mittwochmorgen auf dem Spielplatz in der Hüppanlage, am Mittwochnachmittag auf dem Spielplatz bei Edeka in Tente, Donnerstag und Freitag auf verschiedenen Spielplätzen im Stadtbereich.

André Frowein stellte eine „Bauaktion“ vor, wo es darum geht, im Ortsteil Hilfringhausen einen stillgelegten Spielplatz wieder herzurichten, weil inzwischen großer Bedarf dafür ist. Dabei gibt es jede Menge zu tun: Hecken schneiden, Unkraut entfernen, alten Sand wegschaffen, die Liste der Tätigkeiten ist lang. Werkzeug wird gestellt, was aber dringend benötigt wird, sind Helfer. Am Donnerstag und Freitag trifft man sich morgens um 9.30 Uhr im Juca zum Frühstück, um sich zu stärken und dann an die Arbeit zu gehen.

Eine weitere Aktion ist am Mittwoch der Spieleabend im Juca, zu der Kinder, die in Wohngruppen der evangelischen Jugendhilfe wohnen, herzlich eingeladen sind.

 

Die Hoffnungswoche findet ihren Abschluss in einem Open-Air-Gottesdienst in Dhünn am 21.08. um 10.30 Uhr mitten im Ort auf dem Platz vor der evangelischen Kirche. Dazu ist jeder herzlich eingeladen.

  • Beschreibung:

    Albert Esau (Dritter von rechts) hat einige Mitarbeiter des Teams der Hoffnungswoche nach vorn gebeten.

  • Beschreibung:

    Beatrix Fischer berichtet von den Aktionen für Kinder und was man neu überlegt hat.

  • Beschreibung:

    Albert Esau (links) interviewt André Frowein.

  • Beschreibung:

    André Frowein berichtet von der Wiederherstellung des Spielplatzes im Ortsteil Hilfringhausen.

  • Beschreibung:

    Robert, der Herr des Spielmobils, stellt die Aktionen vor.