Herrnhuter Losung

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Gemeindeleben

Und Action! - Taufe von Marco Kress am 26.10.2014

Was haben ein Kinofilm und eine Taufe gemeinsam? Eigentlich nichts. Aber Pastor Albert Esau konnte an einem Kinofilm sehr anschaulich erklären, was eine Taufe bedeutet.

„Stellen wir uns mal vor“, begann Albert Esau seine Predigt, „wir gehen ins Kino…“ Man holt sich eine Cola und Popcorn, macht es sich gemütlich und guckt den Film. Vielleicht war er ganz nett, und das war’s dann auch schon. Man vergisst den Inhalt. Dann gibt es Filme, die berühren uns, die faszinieren uns, an die werden wir noch lange denken. Und jetzt noch ein drittes Beispiel. Man hat es sich gemütlich gemacht, knabbert an seinem Popcorn, und plötzlich wird der Film unterbrochen. Der Regisseur erscheint vor der Leinwand und sagt, er habe den Film nicht zu Ende gedreht, jetzt müssten die Zuschauer in Aktion treten, damit der Film fertig wird. Genauso ist es mit dem Glauben an Jesus Christus. Man kann sich das anschauen, was in der Bibel steht, wie sich Christen verhalten. Man kann das total faszinierend finden. Aber das macht einen nicht zu einem Christen. Christ ist man erst, wenn man sich aktiv für ein Leben in der Nachfolge Jesu entscheidet. Und das äußere Merkmal dafür ist die Taufe. Marco Kress wollte das vor allen Anwesenden bekräftigen, und es wurde ein wunderschöner, abwechslungsreicher Gottesdienst. Singkreis und Männerchor brachten perfekt passende fetzige Lieder zum Thema Taufe und Nachfolge – Das Gospel-Lied Take me to the water I wanna be baptized und I will follow him aus dem Film Sister act, hier in einer deutschen Version. Neben Marcos Segnung und Beglückwünschung durch den Gemeindeleiter Volker Ingo Preyer hatte man sich noch eine weitere wunderschöne Sache ausgedacht. Auf den Sitzen lagen kleine Zettel und Stifte bereit. Die Gottesdienstbesucher wurden nun aufgefordert, Marco Glückwünsche und gute Worte aufzuschreiben, die man auch vorlesen konnte, die aber alle in einem kleinen Ringbuch abgeheftet wurden. Das übergab man später Marco zusammen mit einer Bibel.

Nach dem Ende des Gottesdienstes gab es die Möglichkeit, Marco persönlich zu gratulieren. Der Tag wurde dann mit einem gemeinsamen Mittagessen abgerundet.